Landes-Kanu-Verband Berlin e.V.

Aktuelles im Drachenbootsport

Resolution zur Weiterentwicklung des Kanu-Drachenbootsports im DKV,
erarbeitet beim Drachenbootmeeting am 16.2.2019 in Berlin

Die Unterzeichnenden möchten einen breiten Konsens aller Drachenbootsportler hinsichtlich
der zukünftigen Gestaltung des Drachenbootsports im DKV erreichen.
Dazu soll folgender Rahmen dienen.

  1. Die Funktion des Ressortleiters wird mit der Niederlegung des Amtes des jetzigen
    Ressortleiters bzw. seiner Abberufung zum VA / Kanutag 2019 am 5.6.7. April
    vorläufig nicht wieder besetzt.
  2. Die Funktion eines Ressortleiters wird stellvertretend durch die Referentin für
    Öffentlichkeitsarbeit ausgeübt. Das Ressort braucht diese Zeit, um sich neu zu ordnen
    und geeignete Personen für diese Funktion zu finden; diese Zeit soll zugestanden
    werden.
  3. Die Kommunikation zwischen Ressortleitung und Basis muss so verbessert werden,
    dass die Basis (also der einfache Sportler der nur Drachenboot fahren und Spaß haben
    möchte und zwar um jeden Preis), die Drachenbootsport treibenden Vereine und die
    einzelnen TeamCaptains sich durch eben diese Ressortleitung vertreten fühlen.
  4. Es werden ein Trainerrat und die Funktion eines Nationalmannschaftskoordinators
    gebildet. Diese sind für die Auswahl und Koordination für internationalen Einsätze
    zuständig.
    In diesem Zuge ist auch eine „sportpolitische Polarisierung“ auf eine Bootsgröße
    (10er- oder 20er-Boot) nicht gewünscht, denn es sollte nicht vergessen werden: Die
    Sportler zahlen alles selbst und für sie geht es immer zuerst um den „olympischen
    Grundgedanken „Dabei sein ist alles“.
  5. Die Funktion eines Bundestrainers (Nationalmannschaftstrainers) wird auf das
    Training der Leistungsklasse, Jugend und Junioren begrenzt, mit einer klaren
    Weisungsstruktur durch die Resortleitung und den Trainerrat. Für die Ü-Klassen gibt
    es keine, durch einen Bundestrainer durchgeführte Qualifikationen mehr.
    Qualifizierende Maßnahmen werden zwischen Ressortleitung, Trainerrat und
    TeamCaptains durchgeführt und abgestimmt.
  6. Die TeamCaptains bekommen ein größeres Mitspracherecht und es sollte versucht
    werden, erfahrene TeamCaptains und Trainer wieder rück zu gewinnen, dass sie
    diesem „Aufbruch“ mit ihrem Wissen und Können zum Durchbruch verhelfen.
    Ein „Drachenbootmeeting aller Interessierten, TeamCaptains und Verantwortlichen“,
    so wie es in Berlin angeschoben worden ist, sollte jährlich in der Mitte der Republik
    stattfinden.
  7. Die Deutsche Meisterschaft muss wieder zu einem großen Fest des Drachenbootsports
    werden. Dazu müssen auch die Fun-Klassen zugelassen werden (denn diese finanzieren
    letztendlich so eine Meisterschaft). Dazu muss die Vereinbarung mit dem DDV einer
    „Bootspoollösung“ als Vorraussetzung zur Durchführung einer DM [der Veranstalter
    1
    Resolution zur Weiterentwicklung des Kanu-Drachenbootsports im DKV,
    erarbeitet beim Drachenbootmeeting am 16.2.2019 in Berlin
    muss einen Bootspool stellen; Kosten einschl. Versicherung ca. 10 000 €] aufgehoben
    werden, denn sonst finden sich keine Veranstalter mehr.
  8. Das Verhältnis zum DDV kann auch dadurch verbessert werden, dass Mann im DKV
    zukünftig Frau die Verhandlungsführung überlässt. Das wäre sicher im Interesse aller
    Drachenbootsportler und der Wunsch des alten Ressortleiters einer Annäherung
    beider Verbände käme damit der Realität etwas näher.
  9. Alle sind sich einig, dass die in der letzten Zeit über soziale Medien ausgetragenen
    Meinungsverschiedenheiten nicht zukunftsführend sind und stimmen einem
    zurückhaltenden Gebrauch dieser Medien zu.
    Wir bitten um Zustimmung zu dieser Resolution
    Eine Liste der Unterzeichnenden wird nachgereicht.
    Wer darüber hinaus die Resolution persönlich unterstützen möchte, kann das mit einer
    Unterstützungsemail, die Name und Verein oder Team enthält, tun.
    Zu diesem Zweck hat der LKV Berlin ein separates Postfach eingerichtet: zukunftdrachenboot@kanu.berlin

Die Grundgedanken dieser Resolution wurden im Konsens am Ende des Meetings von folgenden noch Anwesenden erarbeitet:
Frank Kirchhoff Preußendrachen Potsdam
Jörg Heibeck LKV Berlin
Wolfgang Grothaus LKV Berlin
Frank Nomrowski Hannoverscher KC,
Dirk Riedel DKV Drachenboot
Daniela Hahlweg DKV Drachenboot
Rolf Krämer LKV NRW
Rainer Rogge LKV Berlin
Ronald Wollberg ABC Köpenick
Thomas Neumann BDC Berlin
Steffen Nittke BDC Berlin/ Waren Müritz
Ray Mehlig LKV Sachsen
Andre Krüger BDC Berlin