Landes-Kanu-Verband Berlin e.V.

Regel & Equipment

Kanupolo wird mit kleinen genormten Kajaks, einem Doppelpaddel und einem handelsüb-lichen Wasserball gespielt. Man braucht auf einem stehenden Gewässer, einem See, in Hallen- und/oder in Freibädern, ggf. auch auf sehr langsam fließenden Flüssen ein Spiel- feld (23 m x 35 m) mit zwei Toren (ein recht- eckiger Kasten von 1 m x 1,5 m mit Netz) an den jeweils kurzen Spielfeldseiten, die sich mittig zwei Meter hoch über der Wasseroberfläche befinden. Dazu nehme man jeweils bis zu acht Spielerinnen/Spieler, wovon mindestens fünf pro Team auf dem Spielfeld gegeneinan-der spielen.

Zum Spielbeginn stellen sich beide Teams an ihrer Torauslinie auf. Der Schiedsrichter wirft den Ball in die Mitte des Feldes und auf seinen Pfiff sprintet aus jeder Mannschaft eine Spielerin/ein Spieler los, um den Ball für sein Team unter Kontrolle zu bringen. Der Ball wird hauptsächlich mit den Händen gespielt/gepasst bzw. geworfen. Der Ball kann/darf auch mit dem Paddel gespielt/gepasst werden.

Die Spielerin/der Spieler, der in Ballbesitz ist, darf vom Gegner mit der Hand an der Schulter oder der Seite geschubst, umge- stoßen werden. Ebenso ist es erlaubt, die ballführende Spielerin/Spieler mittels eines Kajakangriffes zu attackieren.

Um zu verhindern, dass die Gegner den Ball ungehindert in das Tor werfen, gibt es einen ‚fliegenden‘ Torwart, der mit seinem aufge- stellten Paddel versucht, das Tor zu schützen und der von den Gegnern nicht weggeschoben werden darf.

Dass dies alles nur mit Schiedsrichtern geht, versteht sich von selbst. Man braucht dafür zwei, jeweils einen an den langen Spielfeldseiten, dazu dann noch mindestens einen Zeitnehmer und einen Protokollanten. Gespielt wird dann 2 x 1o min mit einer 3 minütigen Pause nebst Seitenwechsel. Es gibt für Fouls natürlich Strafen in Form von Freiwürfen/Penaltys und bunten Karten wie im Fußball mit Zeit- und ggf. Spielstrafen.  

Das komplette Regelwerk findet ihr hier :

Kapitel IV, Abs. 3 der deutschen Wettkampfregeln für Kanupolo